Quappentag 2019

15. Quappentag am 23. März 2019

Das Biosphärenreservat Spreewald und der Landkreis Dahme-Spreewald richten in diesem Jahr bereits den 15. „Quappentag“ aus. Die Quappe als inzwischen selten gewordener Spreewaldfisch steht dabei symbolisch für gefährdete Fließgewässerarten und die Bedeutung von intakten Gewässerlebensräumen.

Am 23. März 2019 sind ab 10 Uhr wieder fischereilich interessierte Spreewälder, Angler, Fischer und Fachleute in den „Gasthof zum Unterspreewald“ in Schlepzig eingeladen, um sich zu neuen Erkenntnissen rund um die Fischfauna im Spreewald und Umgebung auszutauschen.

Was erwartet die Besucher der Fachveranstaltung? Christian Wolter vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei wird darüber berichten, welche gebietsfremden Fischarten zunehmend die Brandenburger Gewässer besiedeln.
Isabell Hiekel vom Landesamt für Umwelt und der Gewässerökologe Daniel Schmidt informieren, wie sich die ungewöhnliche Sohlgestaltung an der „Borstenstrecke“ in der Kleinen Spree in Burg seit ihrer Errichtung vor zwölf Jahren entwickelt hat. Außerdem stellen die Fischexperten Daniel Schmidt und Frank Fredrich ihre Fangergebnisse bei wissenschaftlichen Untersuchungen im Spreewald vor. Zeit für Austausch und Diskussionen ist wie immer eingeplant.

Das Programm:
• Die Borstenstrecke in der Kleinen Spree in Burg – eine Bestandsaufnahme 12 Jahre nach dem Einbau (Isabell Hiekel, Landesamt für Umwelt und Daniel Schmidt, team ferox GmbH Dresden)
• Befischungsergebnisse aus dem Biosphärenreservat Spreewald (Daniel Schmidt, team ferox GmbH Dresden)
• Invasive Fischarten in Brandenburger Gewässern (Christian Wolter, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei)
• „Es war ein Kreuz mit dem Kreuz“ – Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit am Gewässerkreuz nahe Schmogrow (Frank Fredrich, Fischereibiologe)

Anschließend Möglichkeit zum Fisch-Essen.